1962 wurde ich in Bernburg, einer kleinen Industriestadt in Sachsen Anhalt, geboren. Seit meiner Kindheit interessierte mich die Kunst, Zeichnung und Malerei. Nach Abschluß der 10. Klasse an der POS "Karl Liebknecht", studierte ich am "Institut für Lehrerbildung" in Quedlinburg. Ich wollte Zeichenlehrerin werden.

Ab 1983 arbeitete ich mit Studienabschluß "Lehrerin für untere Klassen, Spezialisierung Kunsterziehung", an einer Allgemeinbildenden Oberschule, als Klassenlehrerin und als Kunsterzieherin in der "Malschule Moskauer Platz", in Erfurt. Mich begeisterten Zeichnungen und Malereien der Kinder, als deren Möglichkeit, die Welt mit Leichtigkeit auf Papier übertragen zu können. Mit wachsenden Berufserfahrungen, entwickelte ich eigenes künstlerisches Arbeiten. Meine Favoriten, als interessierte Museumsbesucherin und Leserin, waren damals Albrecht Dürer, C.D. Friedrich, Leonardo da Vinci und die alten chinesischen Literatenmaler.

Porträt Beate Reich
"Beate Reich",Handzeichnung Bleistift,Kunststudent aus St.Petersburg,
signiert 1984
es-ich-ueber-ich
Illustration "Es-Ich-Über-Ich" Radierung, Beate Reich, signiert 1994
Prof. Beuys brachte zur modernen Kunst, die Therapie und seinen Ausspruch..."Jeder Mensch ist ein Künstler..."? Dazu studierte ich ab 1990 an der FH für Kunsttherapie in Nürtingen, Baden Württemberg. Zum Studium gehörte auch eine Beschäftigung mit der italienischen Psychiatriebewegung und deren Kunsttherapie Erbe.

Nach Wahl besuchte ich 4 Jahre die Graphik Fachklasse und absolvierte mein Praxissemester im Staatlichen Krankenhaus Tauranga, Neuseeland 1993. In Auseinandersetzung mit der fremden Ureinwohnerkultur in der Psychiatrischen Abteilung, brachte ich wichtige Fragestellungen zum eigenen, künftigen Arbeitsplatz in Deutschland mit. Mein Interesse am Zeichnen, Malen und zur Kunsttherapie mit anderen Menschen, stelle ich folgend im Leistungsspektrum an Beispielen anschaulich vor. Aus Datenschutzgründen kann das hier nur sehr allgemein sein. Ergänzend zur künstlerischen Arbeit nehme ich regelmäßig berufsbezogene Weiterbildungsstunden in Anspruch. Vorbilder von mir sind dazu: Prof. Joseph Beuys - Kunst und Psychiatrie, Dr. R. Hülsenbeck - Kunst und Therapie, Prof. Dr. R. Alt - Kunst und Erziehungswissenschaft.

Berlin, im Oktober 2017